Hauptmenü

Das Hauptmenü besteht aus den Untermenüs Datei, Atlas und Optionen in denen grundlegende Einstellungen zum Geopublisher und den Atlanten vorgenommen werden können.

Hauptmenüpunkt Datei

Neuen Atlas erstellen

Um einen neuen Atlas anzulegen wählt man den Menüpunkt Neuen Atlas erstellen aus. Es öffnet sich das Wählen Sie einen Ordner aus Fenster und fordert den Anwender auf, einen Ordner festzulegen, in dem der Atlas verwaltet werden soll. Nach der Ordnerwahl bestätigt man den Dialog mit Öffnen. In dem ausgewählten Ordner werden alle zum Atlas gehörenden Daten gespeichert. Es kann beliebig verschoben und (z.B. als Backup) kopiert werden. Die in diesem Ordner gespeicherte, veränderbare Version des Atlas wird AtlasWorkingCopy genannt um sich von den exportierten - nicht mehr veränderbaren - Atlanten abzugrenzen. Als nächstes kann man im Fenster Sprachen des Atlas konfigurieren die Sprachen des Atlas festlegen. Die Liste der vom Atlas unterstützen Sprachen kann später noch geändert werden. Sind die Sprachen ausgewählt, so erscheint der Bitte übersetzen Dialog. Hier muss der Atlasersteller den Titel des Atlas bestimmen. Zusätzlich soll auch eine kurze Beschreibung und der Ersteller des Atlas angegeben werden. Die Angaben zu Copyright sind optional und müssen nicht ausgefüllt werden.

Atlas laden

Unter dem Menüpunkt Atlas laden kann man ein zuvor abgespeichertes Atlasprojekt laden. Es öffnet sich das Wählen Sie eine atlas.gpa Fenster. Hier kann man nun eine AtlasWorkingCopy auswählen. Damit der Atlas geladen wird, muss man die zugehörige atlas.gpa Datei auswählen und mit Laden bestätigen.

Atlas schließen

Falls man die Bearbeitung eines Atlas beenden möchte, (um z.B. ein anderes Atlasprojekt zu öffnen oder ein Backup zu machen) ohne den Geopublisher komplett zu schließen, so wählt man den Menüpunkt Atlas schließen. Bevor der Atlas geschlossen wird, wird der Anwender noch gefragt, ob er den Atlas speichern möchte. Um das Schließen abzubrechen und zum Geopublisher zurückzukehren wählt man Abbrechen

Atlas speichern

Um den gerade bearbeiteten Atlas zu speichern, dient Atlas speichern. Der Anwender wird dann nochmals gefragt ob er die Speicherung vornehmen möchte oder sie abbricht, um zum Geopublisher zurück zu kehren. Hinweis: Die Speicherung des Atlas betrifft nicht die eigentlichen Datensätze! Das bedeutet: Wenn Sie im Geopublisher einen Eintrag aus dem Datenpool löschen, dann aber den Atlas nicht speichern, so wird der Datensatz beim nächsten Öffnen des Atlas trotzdem nicht wieder erscheinen. Sie sollten deshalb den Atlas immer Speichern, wenn Sie Einträge aus dem Datenpool gelöscht haben.

Export

Soll das Atlasprojekt exportiert werden um es Ihrer Zielgruppe zur Verfügung zu stellen, so wählt man Export im Hauptmenü Datei. Bevor der Atlas exportiert werden kann, muss er zunächst gespeichert werden. Als nächstes muss das Zielverzeichnis ausgewählt werden, in das der Atlas exportiert werden soll. Hierfür öffnet sich das Wählen Sie einen Exportordner Fenster, in dem man das Zielverzeichnis auswählen kann. Nach der Bestätigung mit Speichern öffnet sich nochmals ein Fenster, in dem man festlegen muss, ob alle Bibliotheken ebenfalls exportiert und die JARs digital signiert werden sollen. Für den normalen Export sollten die Bibliotheken (=libs) immer komplett exportiert werden. Wenn der Atlas nur Offline verwendet wird, kann auf die digitale Signatur verzichtet werden. Im Eingabefeld „JNLP URL“ muss angegeben werden, unter welcher Adresse im Internet der Atlas später laufen soll. Um die Angabe später nochmals  zu ändern, öffnen Sie die Datei JWS\atlasViewer.jnlp des exportierten Atlas und bearbeiten Sie die Werte der Attribute codebase und href im jnlp-Tag (2. Zeile).

Vorschau

Damit Sie während der Bearbeitung immer schon einen Eindruck vom fertigen Atlas bekommen können, gibt es die Option Atlas-Vorschau. Eine einmal gestartete Vorschau spiegelt nicht automatisch Ihre laufenden Änderungen wieder. Sie müssen bei Änderungen im Geopublisher deshalb die Vorschau schließen und wiederholt aufrufen.

Beenden

Mit Beenden wird der Geopublisher komplett geschlossen und man kehrt zum Desktop zurück. Bevor der Geopublisher schließt, wird der Anwender nochmals gefragt, ob er den geöffneten Atlas speichern möchte.

Hauptmenüpunkt Atlas

Dieses Menü erscheint erst, wenn ein Atlas zu Bearbeitung geöffnet ist. Hier sind alle Optionen gesammelt, die speziell Ihren Atlas betreffen.

Einstellungen bearbeiten

Wählt man Einstellungen bearbeiten, so öffnet sich ein Bitte Übersetzen Fenster, in dem man die Angaben zum Titel und zum Ersteller des Atlas eingeben bzw. ändern kann. Je nach Anzahl der Sprachen variiert die Zahl der Eingabefelder. Möglich sind Angaben zum Titel des Atlas, es muss eine kurze Beschreibung gegeben werden, sowie ein Ersteller festgelegt werden. Lediglich die Angaben zum Copyright sind optional und müssen nicht angegeben werden. Wenn Ihr Atlas Online veröffentlicht wird, so erscheinen die Angaben von Titel und Ersteller auch im JavaWebStart Download Dialog:

Bilder und Icons anpassen

Unter dieser Option öffnet sich das Bilder und Icons anpassen Fenster. Dort wird Ihnen eine Übersicht über alle Grafiken gegeben, die Sie  verändern können um das Aussehen des Atlas an Ihre Institution oder Ihr Projekt anzupassen. Im oberen Bereich werden alle Icons mit ihrem Format aufgelistet. Hier kann man sehen, welche Größe und welches Format genutzt werden sollen. In der Mitte befinden sich Vorschaubilder der Icons für die Online-Version des Atlas. Mit dem Button Ordner öffnen, gelangt man in den Ordner der Abbildungen und hat hier die Möglichkeit die Bilder zu hinterlegen oder zu bearbeiten. Lesen Sie eventuell auch unter weiter

Startfenster bearbeiten

Hier hat man die Möglichkeit das Startfenster zu bearbeiten. Das Startfenster öffnet sich automatisch bei jedem Start des Atlas und dient der allgemeinen Einführung in das Thema des Atlas. Der Inhalt kann frei vom Benutzer erstellt werden. Zur Bearbeitung wird der integrierte HTML Editor verwendet, der es dank seiner WYSIWYG Ansicht auch ohne HTML Kenntnisse ermöglicht, einfache Informationsseiten zu erstellen.

About Fenster bearbeiten

Das About-Fenster kann zur Darstellung der Informationen zur Erstellung (Herausgeber, technische Verwirklichung etc.) des Atlas dienen. Der Inhalt des About-Fensters kann ebenfalls über den integrierten HTML Editor frei vom Anwender definiert werden. Sobald Sie das About-Fenster erstellen, erscheint in Ihrem Atlas im Menu Hilfe der Eintrag Über... (An dieser Stelle bieten fast alle Softwareprodukte ihr About-Fenster an.)

Langsameres Zeichnen (bessere Qualität) im Atlas

Geopublisher und Atlas können Karten mit/ohne Kantenglättungs-Algorithmus zeichnen, wodurch sie an optischer Qualität gewinnen/verlieren, dafür aber langsamer/schneller dargestellt werden. Diese Einstellung kann vom Endbenutzer des Atlas immer individuell geändert werden. Mit der Option langsameres Zeichnen (bessere Qualität) im Atlas definieren Sie, ob der Schalter für die Atlasbenutzer anfänglich ein- oder ausgeschaltet sein soll.

Sprache festlegen

Geopublisher Atlanten können mehrsprachig erstellt werden. Natürlich sind Sie selber für die Übersetzung verantwortlich - Geopublisher hilft Ihnen nur bei der Verwaltung der mehrsprachigen Angaben. Im Fenster konfigurierte Sprachen befinden sich alle Sprachen die von Ihrem Atlas bisher unterstützt werden. Im Fenster neue Sprache hinzufügen kann man zusätzliche Sprachen auswählen die der Geopublisher künftig bei allen Übersetzungen abfragen soll. Ist eine Sprache aus der Liste ausgewählt, so bestätigt man mit Hinzufügen. Die Anzahl der Sprachen bleibt jedem Anwender offen, auch können Sprachen aus der Liste wieder entfernt werden, in dem man sie auswählt und dann entfernen drückt.

Übersetzungen exportieren

Diese Option bietet an, alle Eingabefelder und deren Übersetzungen als HTML Datei zu exportieren. Hierfür öffnet sich das HTML Report speichern unterFenster, in dem der Anwender aufgefordert wird ein Zielverzeichnis zum Speichern der Datei anzugeben. Öffnet man die HTML so bekommt man eine Liste aller Eingabefelder und deren Übersetzungen. Dies ist gerade dann hilfreich, wenn die Übersetzung nicht direkt vom Anwender, sondern von Dritten übernommen wird. Es ist wesentlich überschaubarer diese Liste abzuarbeiten, anstatt alle Einträge im Atlas zu suchen.

Hauptmenüpunkt Optionen

Atlas neu einlesen

Atlas neu einlesen bewirkt, dass alle Daten des Atlas neu eingelesen werden. Dies kann nützlich sein, wenn Sie Dateien im Verzeichnisbaum der AtlasWorkingCopy manuell geändert haben und den Atlas nicht neu im Geopublisher laden wollen. (Ein Anwendungsfall hierfür ist z.B., wenn Sie eine ESRI Shapedatei umprojizieren nachdem Sie sie in den Datenpool importiert haben, oder eine .SLD manuell editiert haben. Dafür müssen Sie die Dateien direkt im internen Atlas-Ordern (also ein Verzeichnis unterhalb des ad/data Ordners) bearbeiten. Als Rule-Of-Thumb sollen Sie aber für solche Änderungen den Geopublisher besser schließen und den Atlas danach neu öffnen.)

Sprache wechseln

Mit dem Befehl Sprache wechseln wird die Sprache des Atlas gewählt, die im Geopublisher angezeigt werden soll. Dies betrifft z.B. die Spalte Titel der Tabelle des Datenpools.

Langsameres zeichnen (bessere Qualität) im Geopublisher

Mit der Option Langsameres zeichnen (bessere Qualität) im Geopublisher kann die Qualität der Kartendarstellung im Geopublisher festgelegt werden. Diese Einstellung ist unabhängig von der Einstellung, wie die Karten im exportierten Atlas dargestellt werden sollen.

Problembericht senden

Geopublisher erstellt in einem temporären Verzeichnis eine Log-Datei, in der Informationen zur Reproduktion von Softwareproblemen dokumentiert werden. Falls ein Fehler (oder unerwartetes Verhalten) innerhalb des Geopublishers auftritt, sind Sie angehalten diesen Fehler mittels eines Problemberichtes an den Entwickler zu melden. Um ein Programmproblem zu beheben, müssen die Programmierer von Geopublisher erst von dem Problem erfahren. Zögern Sie bitte nicht! Aus technischen Gründen ist Ihr Windows-Benutzername evt. in der Log-Datei enthalten. Des weiteren werden keine persönlichen Daten übertragen. Der Problembericht sollte automatisch per E-Mail verschickt werden. Falls hierbei Probleme auftreten, so kann man die Log-Datei auch manuell im angegeben Verzeichnis suchen und an die angegeben E-Mail Adresse schicken.

Look and Feel ändern

Alle Java-Swing Anwendungen unterstützen mehrere Look&Feels. Neben dem klassischen Windows Look werden noch die Darstellungen Nimbus und CDE/Motif angeboten. Die Wahl des Look&Feels hat keinerlei Auswirkungen auf den Atlas.